Ich halte kurz inne. Blicke nochmal zurück. Schaue auf das, was ich zurück und hinter mir lasse. Es bleiben die Erinnerung, die Erfahrungen und die Freundschafften.
Ich drehe mich um. Die Sonne blendet. Hebe meine Hand zum Schutz vor die Augen. Sie gewöhnen sich an das Licht. Ich sehe nach vorn und habe etwas Angst. Die Angst vor dem Ungewissen, die vor mir jeder schon verspürt hat. Doch ich schrecke nicht zurück. Habe noch zu viel vor, um aufzugeben. Und es überwiegt die Zuversicht gegründet auf die Erfahrung, dass bisher immer alles gut gegangen ist, dass bisher immer das Quäntchen Fortune im richtigen Moment mein war und wenn nicht, dass ich bisher immer wieder aufgestanden bin.
Gut, ich bin nur umgezogen. Aber schließlich verlasse ich das Ruhrgebiet und ziehe in das Rheinland. Ob ich mit dem rheinischen Frohsinn fertig werde? Bestimmt, denn kann ich endlich von der Person nach Hause gebracht werden, von der ich es will...
Also freue ich mich auf das, was kommt und höre Musik:
Semisonic "Closing Time"
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3 Kommentare:
Wie jetzt - wurdest du im Ruhrpott von Menschen nach Hause gebracht, von denen du das nicht wolltest? Was war da los? :D
Liebe Grüße
Mari
Nur ein Umzug? Du hast recht, ihm einen Blogeintrag zu widmen. Haben wir das nicht alle getan? Zu gern zitiere ich erneut: "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" (Aus: Hermann Hesse, Stufen: http://borkas.org/schlotty/?p=72)
Das mit dem Nach-Hause-Bringen ergibt sich aus dem Song...
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