Donnerstag, 19. Juni 2008

Umblättern (II).

"Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen."*

Es ist mal wieder soweit. Es ging schneller als erhofft. Aber manchmal ist es so im Leben. Man setzt alles auf eine Karte, geht das größte Risiko ein, baut sein ganzes Leben um, damit etwas eine Chance hat. Und man verliert es trotzdem. Risiko wird leider nicht immer belohnt.

Manch einer wird denken, dass das Scheitern die gerechte Strafe für so viel Risiko ist. Von mir aus. Indes glaube ich, dass nur so denkt, wer sich selbst in die Ketten seiner Feigheit gelegt hat. Glücklich kann man so nicht werden.

"Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter."*


Ich für meinen Teil habe viel gelernt. Vor allem über mich. Das klingt jetzt vielleicht etwas narzisstisch, aber ich bin froh zu sein, wer ich bin, obgleich ich nicht damit gerechnet hatte so zu sein.

"Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst, ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen."*

Und den Menschen, die vielleicht das hier lesen, möchte ich sagen:
Seid mutig und riskiert etwas. Es lohnt sich. Immer. Egal wie es ausgehen mag.

"Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes mal wieder aufzustehen."*

Wie es weiter geht? Weiß ich nicht. Aber es geht immer weiter.

Ich muss nur umblättern.


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*Ralph Waldo Emerson, 25.05.1803 - 27.04.1882
Amerikanischer Dichter und Philosoph

Mittwoch, 11. Juni 2008

Symbolik.

"If Jesus had been killed 20 years ago, Catholic school children would be wearing little Electric Chairs around their necks instead of crosses."

Lenny Bruce

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Eigentlich Leonard Alfred Schneider, von 13.10.1925 bis 03.08.1966, US-amerikanischer Stand-up-comedian und Satiriker.

Freitag, 6. Juni 2008

Das Vergessen.

Es nimmt die Last von unseren Schultern. Beruhigt unser Gewissen und entgiftet unser Herz. Es ist ein Schutz, ein Schleier, der Angst, Pein und Qual von uns hält.
Es versüßt unser Leben, läßt es uns unbeschwert genießen.

Aber glücklich macht es nicht. Das kann es nicht. Während es unsere Schmerzen stillt und Wunden heilt, ertränkt es unsere Sehnsüchte, Träume und Hoffnungen, die in unserem Schmerz ruhen. Sie bestimmen unser Handeln, ohne sie wären wir nicht die Menschen, die wir sind. Sondern antriebslos und leer.

Ich will es nicht.