Mittwoch, 26. November 2008

Umblättern (III).

Es tut mir so leid! Wie konnte ich Dir DAS nur antun?
Warum nur?
War es bei Dir nicht viel besser, als man glaubt? Warst Du nicht immer ne ehrliche Haut? Doch ich bin trotzdem gegangen, für immer...

...dachte ich.
Denn wie heißt es so schön: Heimat ist da, wo das Herz ist.
Und mein Herz ist dort, wo die Sonne verstaubt, dort wo das herz noch zählt. - Und ich meine ganz bestimmt nicht Düsseldorf - Um das zu verstehen, musste ich Dich erst verlassen. Das weiß ich jetzt.

Daher bin ich wieder hier.
Ohne Erwartungen.
Nur Hoffnung und das Vertrauen in Deine Güte, dass Du mich zurück nimmst.

Zwar sieht man sich immer zweimal im Leben. Das heißt aber nicht, dass man zwingend eine zweite Chance erhält. Daher werde ich diese Chance nutzen. Das schwör ich Dir, Du Blume im Revier.

Glück auf!

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Kult-Serien der 80er: Falcon Crest.

Meine persönliche Lieblingssoap der 80er. Die Titelmelodie strotzt nur so von Pathos und anders als bei Dallas und Denver Clan dreht es sich um den Weinanbau anstatt ums Ölgeschäft. Vielleicht ein Grund dafür, dass ich gerne ein Glas Rotwein - Wer hätte das nur gedacht? - trinke. "Falcon Crest" wurde von 1981 bis 1991 ausgestrahlt.
Übrigens. Susan Sullivan, die hier die Rolle der Maggie Hartford Gioberti Channing spielt, sollte allen Dharma&Greg-Fans bekannt sein.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Kult-Serien der 80er: Knots Landing.

"Knots Landing" (1979-1991), besser bekannt als "Unter der Sonne Kaliforniens", war das Spin-off zu "Dallas". Im Mittelpunkt der Soap steht die Familie von Gary Ewing, J.R.`s jüngerem Bruder.
Pikant. Die Rolle des Joshua Rush, der nach seinem Aufstieg zum TV-Prediger den großen in einem Suizid gipfelnden Abstieg erlebt, spielt der junge Klaus Wower...ähm...Alec Baldwin (u.a. The Hunt For Red October, Notting Hill, The Departed). Für diese Rolle wurde er 1985 mit der Auszeichnung "Bester Nebendarsteller Prime-Time-Serie" belohnt. So beginnt man eine erfolgreiche Karriere.

Kult-Serien der 80er: Dynasty.

Das Konkurrenzprodukt zu "Dallas" war "Dynasty" und wurde von 1981 bis 1989 produziert. In Deutschland ist die Serie als "Denver Clan" bekannt. Auch in dieser, von Aaron Spelling (u.a. Charmed, Melrose Place, Beverly Hills 90210, Love Boat) produzierten Serie, geht es um das Ölgeschäft. In den 80er hat man sich eben viel Mühe mit den Drehbüchern gegeben...

Montag, 27. Oktober 2008

Unvernunft.

Neulich habe ich auf einem Weblog folgendes Heinrich Heine Zitat zum Thema Katholizismus gefunden, dass mich zu diesem Eintrag motiviert hat:
“Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.”

Ich bin zwar auch kein Freund des Katholizismus und finde dieses Zitat wirklich treffend, obgleich Heine hier doch einen Hang zum Masochismus offenbart. Allerdings, so denke ich, ist dieses Zitat für unsere Zeit von deutlich geringerer Bedeutung, als es noch zu Lebzeiten Heines gewesen sein mag. Wenn man es nur auf den Katholizismus bezieht. Denn heute scheint die Vernunft(= Aufklärung, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Toleranz, Demokratie, Rechtsstaat etc.) weniger vom Katholizismus als vom Islamismus bedroht. Weshalb es doch eigentlich angebracht wäre, sich damit auch mal auseinander zu setzten.

Gewalttätige Massenproteste gegen - z.T. wirkliche lustige - Mohammedkarikaturen von Leuten, die diese Zeichnungen unter normalen Umständen niemals gesehen hätten - Woher nehmen die eigentlich immer die Zeit und die "Verbrennflaggen" für solche Kundgebungen? Die Antwort liefert vielleicht extra3:



-, die Forderung des iranischen Präsidenten Israel auszulöschen, Morddrohungen und Verfolgung von kritischen Moslems (z.B. Salman Rushdie und Ayaan Hirsi Ali sind nur einige Tatsachen von vielen, die diese Ansicht stützen. Siehe auch den Verfassungsschutz hier. Ob Heine sein Zitat, wenn er im 21.Jahrhundert leben würde, noch einmal so sagen würde, ist mit Recht in Frage zu stellen.

Die Meinung, die dieses Zitat ausdrückt, ist m.E. zumindest in dieser Einseitigkeit ein Anachronismus im 21.Jahrhundert.

Kult-Serien der 80er: Dallas.

Die Vorabendsoap "Dallas" (1978-91) ist für viele die "Mutter" dieses Genres. Bekanntester Charakter der Seifenoper, in der es sich nicht nur um Ölgeschäft dreht, ist "J.R. Ewing" - fantastisch gespielt von Larry Hagman (u.a. Bezaubernde Jeannie und 2006 einen Cameo in der Lindenstraße).
Hier das Intro der Season 6.

Samstag, 25. Oktober 2008

Kult-Serien der 80er - Prolog.

Nachdem der größte deutsche Schlagerstar der 80er (und späten 70er) geehrt worden ist, wollen wir noch ein wenig in diesem Jahrzehnt verweilen, um einen Blick ins Fernsehprogramm der 80er zu werfen. Diese Epoche hat uns nämlich viele Klassiker- und Kultserien beschert, die es hier zu würdigen gilt.
Warum sind diese Serien bis heute noch so beliebt? Sind sie untrennbar mit unseren Kindheitserinnerungen verbunden? Überzeugten die interessanten Charakter oder die brillanten Storylines? Oder liegt es an all den charismatischen Schauspielern? Oder liegt es vielleicht einfach nur daran, dass Trash dazu bestimmt ist Kult zu werden?

Die Antwort ist wohl facettenreich wie ein Diamant. Sicher ist aber, dass mit ein Grund für den Erfolg dieser Serien ihre eingängigen und zum Teil auch sehr pathetischen Titelmelodien sind. Daher werden hier nacheinander die besten dieser Intros vorgestellt.

Viel Vergnügen.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Dreist.

18.000.
6,5%.
320 Millionen.

Drei Zahlen, die belegen wie schlecht es um den Hochschulstandort Deutschland steht:
In einer Studie des Hochschul-Informations-System (HIS) ist festgestellt worden, dass sich 18.000 Menschen gegen ein Studium entschieden haben. Grund: Viele schreckt die finanzielle Belastung durch die von schwarz-gelben Landesregierungen eingeführten Studienbeiträge und die damit verbundene Verschuldung durch den Abschluss von Bildungskreditverträgen ab.

Die KfW hatte als Reaktion auf die Finanzkrise den Zinssatz für von ihr vergebene Bildungskredite von 5,1 v.H. auf 6,5 v.H. angehoben.

Und dieselbe KfW hat 320 Millionen (320.000.000) Euro bei der Pleite der amerikanischen Bank "Lehman Brothers" verbrannt.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Muttermilch.

Leider erst jetzt gefunden aber trotzdem lustig: PETA hat Ben&Jerry's aufgefordert menschliche Muttermilch anstatt Kuhmilch zur Herstellung ihrer Produkte zu benützen. Mehr dazu hier.
Mir drängen sich da durchaus interessante Folgefragen auf:
Woher soll Ben&Jerry's die ganze Muttermilch bekommen?
Sollen sie freilaufende und glückliche Mütter, die ausschließlich Futter aus biologisch-kontrolliertem Anbau erhalten, oder solche aus fernöstlicher Massen-Mütter-Haltung, vollgepumpt mit Antibiotika und Hormonen, nehmen?
Wie steht es in dieser Sache eigentlich um die Menschenwürde?
Wovon werden die Kinder dieser Mütter ernährt?
Und wer befruchtet all diese Frauen? Schließlich wird die Marke Ben&Jerry's weltweit durch Franchise-Unternehmen verkauft. Folglich bräuchte man außerordentlich viel Muttermilch.
Fragen über Fragen. Dabei ist das Unternehmen Ben&Jerry's doch eines von den Guten: Trägt ihr Eis doch das Fairtrade-Siegel.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich bekomme keine monatlichen Schecks oder Eislieferungen.

Westliche Werte.

„Küssen in der Öffentlichkeit, Schinken-Sandwiches, offener Streit, scharfe Klamotten, Kino, Musik, Gedankenfreiheit, Schönheit, Liebe.“
(Salman Rushdie)

Freitag, 3. Oktober 2008

Mittwoch, 27. August 2008

Wettkampftyp.

Der Moment rückt näher.
Mit ihm auch die Aufregung,
die Konzentration,
der schnellerer Pulsschlag
und dieses komische Gefühl in der Magengegend, dass jedes Hungergefühl verdrängt.
So fühlt es sich vor der nächsten Hürde, der nächsten Prüfung, dem nächsten "Wettkampf" an. Ein Ereignis, das unausweichlich näher rückt.
Es wird alles abverlangt: Volle Konzentration und Höchstleistung.
Natürlich besteht die Gefahr, dass ich versage.
Natürlich habe ich auch Angst davor... ein wenig.
Trotzdem liebe ich diese Situationen und die mit ihnen einhergehende Anspannung.
Es ist befreiend zu wissen, dass die Arbeit sich lohnt, dass das scheinbar ferne Ziel in greifbare nähe gerückt ist. Am Anfang des Weges konnte man sich nicht vorstellen, wie sich diese Prüfung anfühlen würde.
Diese Ungewissheit ist nun verflogen.
Endlich geht es los.
Und ich bin heiß.
Heiß darauf mich zu beweisen.
Wem ich was beweisen will?
Mir.

Eye of the Tiger

Mittwoch, 2. Juli 2008

GroteskFernsehen.

Fernsehen, dass Medium, welches die Masse informieren und bilden sollte, pervertiert seine Aufgabe ins genaue Gegenteil. Wozu brauchen wir eigentlich ABMs und 1-€-Jobber? Die Leute könnten doch Fernseh schauen, gegen Bezahlung. So könnten sich RTL und Pro7 ihre Wunsch-Quote kaufen und die öffentlich-rechtlichen Sender ihren Aufgabenkreis erweitern. Das Ziel heißt Volbeschäftigung. - Sie ist also doch möglich!

Aber zurück zum Thema. Das Fernsehen trägt heute fast ausschließlich zur allgemeinen Volksverdummung (Nein, dass ist nicht Ausfluß des Sozialstaatsprinzip) bei. Ein Blick aufs Programm spricht Bände:
Die 100 witzigsten, nervigsten, bekanntesten [...] "Bitte, schieß mich tot".
Casting-Shows, wo Leute ihre Selbstachtung verschenken.
Reality-Soaps, wo Leute ihre Selbstachtung verkaufen.
Quiz-Shows, Dinner-Shows, Einrichtungs- und Typ-Beratungs-Shows, Gerichts- und Schuldenberater-Sendungen.
Einwanderer und Auswanderer in allen Größen von XXL bis XXS.
Soaps, Schmonzetten, Telenovelas (oder -novelen?).
Post-Polit-Talk-Shows und schlechte TV-Film-Produktionen.

Nur zwei Beispiele:
Frau Wittler, eine in grelle-bunte Zeltbahnen gehüllte Frau mit einer Prinz-Eisenherz-Frisur die bräsig brabbelnd die Wohnung von Leuten, die vor sich selbst geschützt gehören, denn wer mit Selbsterhaltungstrieb lässt sich von einer menschgewordenen möbelverschlingenden Mrs. Pac-Man, die eventuell selbst mit ihrer Adipositas nicht klar kommt, seine Wohnung umgestalten oder sogar Ratschläge fürs Leben geben?
Ein anderes Beispiel ist diese grandiose WDR-Produktion, die zwar schon älter aber dafür ein echter Klassiker ist, mit dem tollen Namen "Speer und Er". Toll. Warum wird ein psychopathischer, verbrecherischer, menschenfeindlicher, an einem perversen Minderwertigkeitskomplex leidender und nur einen Hoden besitzender Mensch in dieser Art mystifiziert? Uiuiuiuiuiui, wer wohl dieser "er" ist? Hätte man die Sau nicht beim Namen nennen können? Also, Hitler. Oder hatte man zu viel Angst "Hitler" zu sagen bzw. im Titel zu verwenden? Oder ging es nur um den schicken Reim?

Wie ich darauf komme?
Nun, ich hab da dufte Ideen für ein paar neue TV-Sendungen.

Im Nachmittagsprogramm läuft zunächst "Wittler und Hitler". Eine Mischung aus Einrichtungs- und Typberatungs-Show mit einer Brise Doku-Soap.
Im Anschluss kommt die Sendung "Die 100 nervigsten Guido Knopp Werke". Natürlich moderiert von Olli Geißen.
Dann die tolle Promi-Reality-Spielshow "World Wars", in der B-, C- und D-Promis Schlachten der Weltkriege nachspielen. Das ganze läuft in Kooperation mit N-24 und N-TV sowie mit freundlicher Unterstützung von TimeLife. In der Werbepause kann man sich dann Nationalhymnen-Klingeltöne runterladen.
Oder man schaut Illner, Plasberg und Will. Allerdings nicht jeder für sich, sondern schön zusammen in einer Sendung. Dann können sie sich gegenseitig interviewen, miteinander diskutieren und sich gegenseitig ihre Einspielfilmchen zeigen. Toll! Das wäre wesentlich interessanter als das, was bisher läuft: Immer wieder dieselben Politker und Wirtschafts"größen", die mit denselben Worthülsen um sich schießen; Sendungen in denen stellvertretende Parteivorsitzende zu Königsmördern hochstilisiert werden oder bayrische Kettenhunde Wahlkampf machen dürfen.
POP-Politik für die [schon] breite Masse.
Wieso breit? Tja, die Masse säuft natürlich. Dank Krombacher und Herrn Jauch wird in Zeiten von Flatrate-Saufen für einen guten Zweck gesoffen. "Die Dschungel-Kneipe", ein ganz neues Spiel-Show-Format. Da soll noch mal einer behaupten unsere Jugend wäre ignorant und nicht engagiert. In Wirklichkeit sind es alles kleine Umweltaktivisten. Fernsehn machst eben möglich. Wie ich gehört habe hat GreenPeace schon den Text ihres kleinen Vers geändert. So heißt es jetzt: "... werdet ihr merken, dass man Geld nicht saufen kann."

Donnerstag, 19. Juni 2008

Umblättern (II).

"Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen."*

Es ist mal wieder soweit. Es ging schneller als erhofft. Aber manchmal ist es so im Leben. Man setzt alles auf eine Karte, geht das größte Risiko ein, baut sein ganzes Leben um, damit etwas eine Chance hat. Und man verliert es trotzdem. Risiko wird leider nicht immer belohnt.

Manch einer wird denken, dass das Scheitern die gerechte Strafe für so viel Risiko ist. Von mir aus. Indes glaube ich, dass nur so denkt, wer sich selbst in die Ketten seiner Feigheit gelegt hat. Glücklich kann man so nicht werden.

"Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter."*


Ich für meinen Teil habe viel gelernt. Vor allem über mich. Das klingt jetzt vielleicht etwas narzisstisch, aber ich bin froh zu sein, wer ich bin, obgleich ich nicht damit gerechnet hatte so zu sein.

"Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst, ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen."*

Und den Menschen, die vielleicht das hier lesen, möchte ich sagen:
Seid mutig und riskiert etwas. Es lohnt sich. Immer. Egal wie es ausgehen mag.

"Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes mal wieder aufzustehen."*

Wie es weiter geht? Weiß ich nicht. Aber es geht immer weiter.

Ich muss nur umblättern.


____________________________________________________

*Ralph Waldo Emerson, 25.05.1803 - 27.04.1882
Amerikanischer Dichter und Philosoph

Mittwoch, 11. Juni 2008

Symbolik.

"If Jesus had been killed 20 years ago, Catholic school children would be wearing little Electric Chairs around their necks instead of crosses."

Lenny Bruce

___________________________________________________

Eigentlich Leonard Alfred Schneider, von 13.10.1925 bis 03.08.1966, US-amerikanischer Stand-up-comedian und Satiriker.

Freitag, 6. Juni 2008

Das Vergessen.

Es nimmt die Last von unseren Schultern. Beruhigt unser Gewissen und entgiftet unser Herz. Es ist ein Schutz, ein Schleier, der Angst, Pein und Qual von uns hält.
Es versüßt unser Leben, läßt es uns unbeschwert genießen.

Aber glücklich macht es nicht. Das kann es nicht. Während es unsere Schmerzen stillt und Wunden heilt, ertränkt es unsere Sehnsüchte, Träume und Hoffnungen, die in unserem Schmerz ruhen. Sie bestimmen unser Handeln, ohne sie wären wir nicht die Menschen, die wir sind. Sondern antriebslos und leer.

Ich will es nicht.

Dienstag, 27. Mai 2008

Fünf Stunden Blackout.

Es funktioniert.
Ich funktioniere.
Fünf Stunden lang.

Ich frage mich nicht mehr, ob der Boden, in dem mein Kaffee gepflanzt worden ist, mit dem Blut lateinamerikanischer Bauern getränkt wurde. Ich denke auch nicht darüber nach, wie viele Kindertränen man für eine Tafel Schokolade benötigt. Ich vergesse auch, dass meine Joggingschuhe eventuell von Kindern gemacht wurden. Genauso wie ich verdränge, dass ein Großteil meiner Kleidung in einem Land hergestellt worden ist, das die Menschenrechte mit Füßen tritt. Ich denke nicht darüber nach, dass der Strom, den ich verbrauche, immer noch aus Kohle-, Öl-, Gas- und Atomkraftwerken stammt. Ich weiß auch nicht mehr, dass das Ozonloch wächst und die Polkappen schmelzen. Ich bemerke nicht einmal, dass jeden Tag ca. 120 Arten aussterben. Es ist mir auch egal, dass Wale an Stränden verenden, weil ihr Orientierungssinn durch Schiffsschrauben gestört wurde oder dass sie unter dem Vorwand der Forschung immer noch gejagt werden dürfen.
In Somalia verhungern Menschen und ich weiß es nicht einmal. Sogar wenn ich lese, dass in Burma ein Volk zu Grunde geht während seine Regierung dabei zu schaut, vergesse ich es sofort wieder. Ob in China der berühmte Sack Reis umfällt oder tausende Menschen durch ein Erdbeben sterben, macht für mich keinen Unterschied.

Schmeckt der Tunfisch aus der Dose nach Delfin oder schmeckt der Delfin nur noch nach Tunfisch? Ach, was weiß ich...

Ich könnt noch so viel mehr aufzählen, was man vergisst, verdrängt und nicht an sich heran läßt. Als ob da ein Schild stehen würde mit der Aufschrift "Wir müssen draußen bleiben." Und alle halten sich dran.

Ich muss mich konzentrieren. Dabei vergesse ich diese Dinge. Fokussiere meine Aufgabe. Bin ganz das Zentrum meines eigenen Universums. Zumindest für die nächsten fünf Stunden.

Ist das schlimm? Vielleicht.
War es nötig? Ja. Zumindest für die letzten fünf Stunden.
Wird es wieder nötig sein? Naja, die nächsten fünf Stunden kommen bestimmt.

Sonntag, 6. April 2008

Freundschaft.


Ich möchte hier mal sagen, dass ich sehr froh bin Euch als Freunde zu haben. Danke.

Freitag, 4. April 2008

Zitat des Tages.

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen. Die Ehre nicht."

Otto Wels (SPD), 1933

Neoliberales Europa.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass es unzulässig sein kann die Vergabe von öffentlichen Aufträgen davon abhängig zu machen, dass der örtliche Tariflohn gezahlt werden muss. Damit setzt er sich in Widerspruch mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), dass dies gebilligt hatte.
Mehr...

Im Ergebnis wird so durch die Rechtsprechung des EuGH die Tarifautonomie und mit ihr das Grundrecht der Koalitionsfreiheit aus Art. 9 III Grundgesetz ausgehöhlt. Arbeitnehmerrechte werden schlicht zum Zwecke der europäischen Integration, die auf wirtschaftlicher Freiheit - insbesondere Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit - beruht, geopfert.

Die Frage, die sich stellt, lautet:"Wer soll eigentlich so Integriert werden?" Die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedsstaaten, insbesondere die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, werden sich von "Europa" sicher nicht richtig verstanden fühlen. Allein die Unternehmen kann diese Rechtsprechung erfreuen.

Ich muss sagen, dass ist nicht die Art von europäischer Einigung, die ich für wünschenswert halte. Darum hoffe ich, dass das BVerfG - als Hüter der Verfassung - sich dem widersetzten wird.

Donnerstag, 3. April 2008

Grün-Bürgerlich.

Die Parlamentarier und Parlamentarierinnen der GAL (Grüne) in der Hamburger Bürgerschaft stimmten in der Sitzung am 02.04.08 gegen die Abschaffung der Studiengebühren in der Hansestadt.
Eingebracht worden war der Antrag der SPD-Fraktion (Drucksache 19/29. Hier zu finden.), den die CDU gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner GAL an den Verfassungsausschuss verwiesen.

Um den Koalitionsfrieden scheinbar zu wahren, verrät die GAL eines ihrer zentralen Wahlversprechen und enttäuscht somit viele ihrer Wählerinnen und Wähler. Finden sich doch gerade unter Studierenden viele davon.
Dabei sah Ole von Beust (CDU), laut Presseberichten, kein Problem in der Abschaffung der Campus-Maut.

Die Grünen sind also wieder da angekommen, wo sie gestartet sind. Aus der alternativen Öko-Bewegung von einst ist eine bürgerliche Partei und mithin Schwarz-Grün zur etablierten Koalitionalternative geworden.

Eigentlich Schade.

Freitag, 28. März 2008

Antrieb.

Sein Leben lang wird das Handeln eines jeden Menschen von etwas bestimmt, das ihn an und um treibt. Dieses "etwas" kann so vielseitig sein wie die einzelnen Menschen. Eine Sache davon ist das Streben, das Bedürfnis und das Verlangen - bei manchem vielleicht auch die Gier - nach Bedeutung. Oder anders gesagt: Die Angst vor der Bedeutungslosigkeit.

Es ist wahrscheinlich das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit; das Wissen darum, dass zwischen Geburt und Tod nur eine verhältnismäßig kurze Zeitspanne liegt; die Angst vor der Ungewissheit und davor schlicht in Vergessenheit zu geraten. Dieses unbequeme Gefühl, diese Furcht, dass man nichts bewegt oder verändert und nichts hinterlassen haben könnte, dass ist Antrieb für viele Menschen.

Dieser Antrieb zeigt sich bei jedem anders. Mal ist es der Wunsch ein berühmter Musiker oder bekannte Schauspielerin zu werden. Andere wollen schlicht reich und mächtig werden, wofür man heute am Besten in die Wirtschaft geht und wiederum andere streben nach wissenschaftlichen Ehren oder wollen als Arzt, Richter, Bundeskanzler oder Bundespräsidentin den Menschen Gutes tun. Sicher steckt hier und da auch ein altruistisches Motiv dahinter. Aber etwas bedeutungsvolles unter Umständen historisches zu tun, wohnt alle dem irgendwie inne.

Aber letztlich ist nur wirklich Bedeutungsvoll, wie wir mit den Menschen um uns herum, unseren Freunden, unserer Familie, den Menschen, die wir lieben, umgehen. Daran wird man sich erinnern. Das wird bleiben. Daran wird sich messen lassen, ob wir in unserem Leben etwas erreicht haben. Dies ist der Fall, wenn wir zumindest einen anderen Menschen diesen Augenblick, in dem die Zeit still zu stehen scheint, dem man sich hingeben kann, so oft wie möglich bedingungslos schenken. Schlicht formuliert: Wenn wir sie glücklich machen.

Donnerstag, 27. März 2008

Umblättern.

Ich halte kurz inne. Blicke nochmal zurück. Schaue auf das, was ich zurück und hinter mir lasse. Es bleiben die Erinnerung, die Erfahrungen und die Freundschafften.
Ich drehe mich um. Die Sonne blendet. Hebe meine Hand zum Schutz vor die Augen. Sie gewöhnen sich an das Licht. Ich sehe nach vorn und habe etwas Angst. Die Angst vor dem Ungewissen, die vor mir jeder schon verspürt hat. Doch ich schrecke nicht zurück. Habe noch zu viel vor, um aufzugeben. Und es überwiegt die Zuversicht gegründet auf die Erfahrung, dass bisher immer alles gut gegangen ist, dass bisher immer das Quäntchen Fortune im richtigen Moment mein war und wenn nicht, dass ich bisher immer wieder aufgestanden bin.


Gut, ich bin nur umgezogen. Aber schließlich verlasse ich das Ruhrgebiet und ziehe in das Rheinland. Ob ich mit dem rheinischen Frohsinn fertig werde? Bestimmt, denn kann ich endlich von der Person nach Hause gebracht werden, von der ich es will...
Also freue ich mich auf das, was kommt und höre Musik:

Semisonic "Closing Time"

Deine Entscheidung.

Deine Entscheidung.
Es ist deine Entscheidung, ob du deine Lebensmittel bei einem Lebensmittel-Discounter kaufst, der seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Videokameras überwacht, ihre Gespräche abhört und protokolliert, der sie abmahnt, wenn sie mal zur Toilette gehen wollen. Ein Arbeitgeber, der sich so in die Privat- und sogar Intimsphäre seiner Angestellten einmischt, gehört boykottiert. So etwas ist menschenunwürdig. Es ist Menschenfeindlich. Es ist pervers und abartig. Es ist schlechthin mit unseren Wertvorstellungen, die sich im Grundgesetz insbesondere durch Art. 1 Abs. 1 ausdrücken und auch in die zivilrechtlichen Beziehungen, z.B. über § 242 BGB "Treu und Glauben", einstrahlen, nicht vereinbar. Jemand, der solche Maßnahmen anordnet, sollte sich schämen und ggf. Zwangsenteignet werden. - Ein Fall für "Team Art. 15 GG jetzt!" - Zumindest letzteres wird nicht passieren.

Aber:
Jeder von uns kann durch seine Kaufentscheidung Einfluss nehmen. Deshalb rufe ich alle dazu auf, nicht bei Lidl einzukaufen, da Lidl dies (folge dem Link) nachweislich getan hat.

Ich weiß, dass es überall auf der Welt Elend gibt, viel schlimmeres Elend, und dass Lidl nicht das einzige Unternehmen ist, das so etwas macht. Schlecker und Walmart sind z.B. auch nicht viel besser. Aber bei Lidl ist es eben jetzt aktuell und offensichtlich. Daher muss ein Exempel statuiert werden, damit den anderen Unternehmen, denen man es nicht nachweisen kann, klar wird, welche Folgen sie erwarten. Wir müssen zeigen, dass wir solche Stasi-Methoden und Raubtierkapitalismus dulden nicht hier aber auch nirgendwo anders. Aber hier können, sollten und müssen wir anfangen.


Es ist deine Entscheidung.

Mittwoch, 26. März 2008

Die Welt erklärt von großen Denkern. Heute: Sicherheitspolitik

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Benjamin Franklin

Donnerstag, 20. März 2008

Die Welt erklärt von großen Denkern. Heute: Liebesbriefe

Um einen Liebesbrief zu schreiben, musst du anfangen, ohne zu wissen, was du sagen willst, und endigen, ohne zu wissen, was du gesagt hast.

Jean-Jacques Rousseau

Freitag, 29. Februar 2008

Selbst sein

Mit frischem Blick das freie Wort geschwungen.
Der Meinung Leben eingehaucht.

Der Weg war niemals gut genug.
So streben wir zum Ziel.

Glück ist niemals Fantasie.
Es liegt ans uns.

Greif zu.

Samstag, 16. Februar 2008

Ich rede mich um Kopf und Kragen.

Ich rede mich um Kopf und Kragen,
weil niemand meiner Meinung ist.

Der wirre Dunst nimmt Ihnen die Sicht.
Sie sind blind und taub.
Für Argumente keine Zeit.

Ich rede mich um Kopf und Kragen,
weil niemand meiner Meinung ist.

Sie glauben, was Sie wollen.
Doch fehlt Ihnen der Wille.
Längst gemeuchelt vor dem ersten Atemzug.

Ich rede mich um Kopf und Kragen,
weil niemand meiner Meinung ist.

Vorurteil, Klischee und Ressentiment.
So heißen Ihre Schwerter.
Geschmiedet aus Angst und Hass.

Ich rede mich um Kopf und Kragen,
weil niemand meiner Meinung ist.

Mit dem Rücken zur Wand.
Kann mich dem nicht entziehen.
Und will es auch nicht.

Ich rede mich um Kopf und Kragen,
weil niemand meiner Meinung ist.

Bis zum Schluss.

Dienstag, 12. Februar 2008

Ethik und Stammzellenforschung

"Die Würde des Menschen ist unantastbar." - Art. 1 I 1 GG.

Die Menschenwürde stellt in der von unserer Verfassung statuierten Werteordnung das höchste Gut dar. Sie ist weder verwirkbar noch verfügbar. Sie genießt absoluten Schutz. Der Inhalt des unbestimmten Rechtsbegriffs der Menschenwürde i.S.d. Art. 1 GG ist für den konkreten Einzelfall zu definieren. Es eine Vielzahl von Definitionen, die alle nicht allumfassend sind. Im Kern geht es aber darum, dass der Mensch ein selbstbestimmtes Wesen ist und dass ihm diese Selbstbestimmung nicht genommen werden darf. Kurz gesagt: Eine Objektivierung des Subjekts "Mensch" ist gleich einer Aberkennung seines "Mensch seins" und damit eine Verletzung des Art. 1 I 1 GG.

Die Frage, welche die Bundestagsabgeordneten diesen Donnerstag in erster Linie ihrem Gewissen stellen müssen, ist, wo soll menschliches Leben und damit der Schutz des Art. 1 I 1 GG anfangen? Wann ist ein Mensch ein Mensch? Genießt schon der Zellhaufen nach Verschmelzung von Ei- und Samenzelle aber vor der Nidation (Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut) den Schutz der Unantastbarkeit der Menschenwürde? Sollte dies so sein, dann ist die embryonale Stammzellenforschung verfassungswidrig. In dem Moment, in dem der Staat durch den Gesetzgeber bestimmt, dass an solchen, wenn auch im Labor gezeugten, Embryonen geforscht werden darf, dann degradiert er das Subjekt "Mensch" zum bloßen Forschungsobjekt. Darf es denn von dem Zufall, dass die Verschmelzung in einem Labor für Stammzellenforschung stattgefunden hat, abhängen, ob wir diesen Embryo als menschliches Leben i.S.d. Art. 1 GG anerkennen?

Die Mütter und Väter des Grundgesetzes hatten auf diese Fragen ganz sicher keine Antworten. Der damalige Stand der Wissenschaft ließ solche Vorstellungen nicht zu. Aber man hatte aus seiner Geschichte gelernt. Das NS-Regime hatte sich wenig um die Menschenwürde geschert. Von den Nazis als "unwertes Leben" bezeichnete Menschen insbesondere Juden und behinderte Menschen wurden auf bestialische Art und Weise zum Zwecke der Forschung misshandelt und ermordet. Dies wollte man nicht nochmal geschehen lassen. Daher genießt die Menschenwürde in der Werteordnung des Grundgesetzes diesen absoluten Stellenwert. Und auf Grund dieser Historie lässt es sich leicht vertreten, dass der Schutz der Menschenwürde nicht ausgehöhlt werden darf, nur weil man jetzt zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt, in dem das "Mensch sein" nicht offensichtliche ist, eingreift.

Lassen wir mal den Pathos weg. Können wir dann wirklich bei embryonalen Stammzellen noch bzw. schon von Menschenwürde sprechen? Wie selbstbestimmt sind Stammzellen wirklich? Entscheidet nicht immer der Zufall, ob sich aus ihnen menschliches Leben entwickelt? Müssen wir nicht zwischen Stammzellen und Embryonen genauer unterscheiden und uns im Detail ansehen wie sie gewonnen werden? Und müssen wir nicht das edele Motiv der Heilung betonen?

Sicher ist, der Zweck darf nicht das Mittel segnen. Aber haben wir nicht längst durch das Abtreibungsrecht die Ausnahme geschaffen, vor der jetzt so sehr gewarnt wird?
Haben nicht die Leute, die jetzt davor warnen, dass mit Gewährung einer Ausnahme, das Ende der Regel - des absoluten Schutz der Menschenwürde - besiegelt ist, in anderem Zusammenhang, wo die Menschenwürde tangiert wird (Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung), kein Problem mit der Einrichtung einer Vielzahl von Ausnahmen?

Die Antworten auf diese Fragen zu finden bzw. eine Entscheidung zu treffen, die man mit seinem Gewissen vereinbaren kann, ist nicht leicht. Nicht umsonst ist für dies Thematik die Fraktionsdisziplin aufgehoben. Ich selbst weiß nicht wie ich entscheiden würde, da beide Seiten etwas für sich haben. Wer sich zu der Sache näher informieren will, kann dies bei der ZEIT tun.

Sonntag, 20. Januar 2008

Kaffee ist gesund.

Tja, ich hab es immer gewusst und daher meinem Blog auch ganz gewissenhaft diesen Namen gegeben. Kaffee ist gesund: Er macht schlank, kreativ und leistungsfähig.
Ich freue mich schon auf meine nächste Tasse Kaffee morgen zum Frühstück (um 5:30)...

Geh mit Gott, aber geh!

Er war früher mal jemand, der für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands in Verantwortung gestanden hatte. Doch jetzt ist Wolfgang Clement nur noch ein Lobbyist des RWE-Konzerns.
Clement kritisiert öffentlich den wirtschafts und umweltpolitischen Kurs der SozialdemokratInnen und greift insbesondere deren Spitzenkandidatin für die hessische Landtagswahl an.

Wer dabei glaubt, dass er für eine Strömung innerhalb der SPD sprechen würde, der irrt. Es gibt zwar verschiedene Lager innerhalb der SPD, die miteinander streiten; dies ist das Naturell einer großen Volkspartei. Allerdings gehört es auch zu deren Natur, dass man in einem Wahlkampf hinter der/dem Kandidatin/en steht. Dies gilt für die SPD, die sich der Solidarität stets verpflichtet hat, in besonderes hohen Maße.
Hinzu kommt, dass die SPD zur Zeit vor allem eines braucht: Erfolge. Erfolge bei Landtagswahlen, damit sie 2009 selbstbewusst in den Bundestagswahlkampf gehen kann. Andrea Ypsilanti könnte ihr so einen Sieg bescheren. Clements unsolidarisches Verhalten schadet Ypsilanti und der SPD.
Daher sollte er sich und der SPD den Gefallen tun und freiwillig austreten. Dieser Funken von Ehrlichkeit, vorallem gegenüber sich selbst, würde Clement wenigstens die Demütigung eines Parteiausschlussverfahrens ersparen.

Samstag, 19. Januar 2008

Mindestlohn

Für alle, die noch Argumente FÜR die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohn suchen, ist hier der Link zur Studie über den Mindestlohn in Great Britain.

Sonntag, 13. Januar 2008

Danke, Manfred!

Danke, Manfred Schell!
Danke, GDL!

Mein Dank dafür, dass Ihr nicht streiken werdet, und dafür, dass Ihr - anders als Euer Gegenüber - vernünftig seid.

Als junger Mensch mit ökologischen Bewusstsein und Bahn.Kart-Nutzer habt Ihr mich sehr glücklich gemacht. Kann ich doch nun in diesem Monat ganz unproblematisch mit der Bahn die alte Hauptstadt besuchen. Ihr habt noch ein Herz für junge Liebe, obgleich es draußen in der Welt immer kälter wird. Hat sich meine Solidarität für Euch also doch ausgezahlt. Schön, dass es so etwas noch gibt.

Danke!