Freitag, 8. Mai 2009

Die Nixen.

"Am einsamen Strande plätschert die Flut,
Der Mond ist aufgegangen,
Auf weißer Düne der Ritter ruht,
Von bunten Träumen befangen.

Die schönen Nixen, im Schleiergewand,
Entsteigen der Meerestiefe.
Sie nahen sich leise dem jungen Fant,
Sie glaubten wahrhaftig er schliefe."


So fängt das Gedicht "Die Nixen" von Heinrich Heine an, welches in wunderbarer Weise auch das Erlebnis, das ich vor kurzem hatte, beschreiben könnte. Ich schlief zwar nicht auf weißer Düne, sondern saß am Tresen einer Bar, doch war immerhin der Mond aufgegangen. Und schöne Nixen im Schleiergewand, nur vier und nicht sechs wie bei Heine, küssten mich. Dies ist selbstverständlich metaphorisch zu verstehen. Denn nicht sie küssten mich, vielmehr geschah dies durch ihre bezaubernde Musik.

Das berliner Streichquartett "Die Nixen" hatte mich in seinen Bann gezogen. Während sich die Banausen aber pur-er Banalität hingaben, schien nur ich wirklich fasziniert zu sein. Dadurch bin ich aber in den Genuss eines Privatkonzertes gekommen plus Autogramm mit persönlicher Widmung. Danke.

Ich empfehle also mit Nachdruck die Hörprobe auf ihrer Homepage!

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